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Wird der Project Stream von Google den Cloud-Gaming-Markt ankurbeln?

Alphabet 'S( NASDAQ: GOOG ) ( NASDAQ: GOOGL )Google hat kürzlich Project Stream vorgestellt, eine Cloud-Gaming-Plattform zum Streamen von High-End-Videospielen im Chrome-Browser. Google hat am 5. Oktober damit begonnen, die Plattform zu testen, indem es eine 'begrenzte Anzahl von Teilnehmern' spielen ließ Ubisoft 'S Assassin's Creed Odyssey kostenlos in Chrome.

Google gab an, dass ausgewählte Teilnehmer eine Heim-Internetverbindung von mindestens 25 Megabit pro Sekunde sowie Google- und Ubisoft-Konten benötigen würden. Google hat gepostet als Demo-Video auf YouTube zeigt das Plattform-Streaming Assassin's Creed Odyssey bei 60fps bei einer Auflösung von 1080p – was mit der Leistung eines High-End-Gaming-PCs vergleichbar ist.

Attentäter

Assassin's Creed Odyssey. Bildquelle: Ubisoft.





Ein nicht überraschender Schritt

Der Schritt von Google in den Cloud-Gaming-Markt ist nicht überraschend. Berichte über das Projekt, das früher 'Project Yeti' hieß, hattenschon aufgetauchtim Laufe des letzten Jahres.

Es kommt auch spät zu der Party , schon seit Sony (NYSE: SONY)mit PS Now bereits die weltweit größte Cloud-Gaming-Plattform gestartet und NVIDIA hat zwei Versionen seiner Cloud-Gaming-Plattform GeForce Now für seine Shield-Geräte und PCs auf den Markt gebracht. Handy bietet auch einen Cloud-Gaming-Service für seine Omen-Gaming-PC-Besitzer an, während Microsoft hat kürzlich mit dem Testen von Project xCloud begonnen, einem Spiele-Streaming-Dienst für Xbox-Konsolen, Windows-PCs und mobile Geräte, der im nächsten Jahr eingeführt werden soll. Electronic Arts entwickelt angeblich auch eine eigene Cloud-Gaming-Plattform.



Was Project Stream jedoch von diesen Diensten unterscheidet, ist, dass keine zusätzliche Front-End-Software installiert werden muss. Stattdessen kann Google lediglich Chrome, den am weitesten verbreiteten Internetbrowser der Welt, als Launchpad für seine Cloud-Gaming-Plattform verwenden.

Googles Cloud-Gaming-Strategie

Laut Newzoo stieg der Gesamtumsatz von Google im Jahr 2017 um 32 % auf 5,3 Milliarden US-Dollar und ist damit nach Jahresumsatz der siebtgrößte börsennotierte Spieleverlag weltweit. Diese Zahl – die Google nie offiziell bestätigt hat – hätte jedoch im vergangenen Jahr nur etwa 5 % des Gesamtumsatzes von Alphabet ausgemacht.

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Google generiert diesen Umsatz durch eine 30-prozentige Kürzung von kostenpflichtigen Apps und In-App-Käufen bei Google Play. Zuvor mussten auch die Abonnements um 30 % gekürzt werden, aber kürzlich wurde diese Rate auf gesenkt fünfzehn%.



Googles Android ist bereits das am weitesten verbreitete mobile Betriebssystem der Welt, was ihm eine feste Präsenz auf dem Markt für mobile Spiele verschafft. Im PC-Gaming, das dank beliebter Free-to-Play-Spiele wie nach wie vor ein heißer Markt bleibt, ist es jedoch nicht sehr präsent Vierzehn Tage und Triple-A-Titel, die High-End-Hardware erfordern.

Eine Frau spielt ein PC-Spiel.

Bildquelle: Getty Images.

Eine Hauptschwäche im PC-Gaming-Markt ist jedoch die Fragmentierung zwischen mehreren DRM-Plattformen (Digital Rights Management) – wie Steam von Valve, Origin von EA und UPlay von Ubisoft – die alle die Installation ihrer eigenen Softwareplattformen erfordern. Dieser Markt bleibt fragmentiert, da die konkurrierenden digitalen Schaufenster häufig exklusive Spiele oder Rabatte anbieten.

Aus diesem Grund wird ein abonnementbasierter Cloud-Gaming-Dienst für PCs angeboten, der das konkurrierende Plattformmodell durch ein ' Netflix für Spiele“, klingt so ansprechend. Das Starten eines Spiels auf einem einzigen Chrome-Tab wäre auch viel einfacher als die Verwendung der Front-End-Software von Sony, NVIDIA oder HP.

Project Stream könnte es Google auch ermöglichen, High-End-PC-Spiele über PCs, mobile Geräte und Android-Set-Top-Boxen zu streamen. Dies würde gleichzeitig seine Schwäche im PC-Gaming beheben, die Lücke zwischen PC- und mobilen Spielen schließen (oder die Grenze verwischen), den gesamten Gaming-Umsatz von Alphabet steigern und den Grundstein für eine tiefere Integration von Cloud-Spielen in das Google Play-Ökosystem legen.

In diesem Fall könnten wir sehen, dass Google sowohl a-la-carte-Downloads als auch monatliche Abonnements für Google Play-Spiele anbietet. Google könnte die Cloud-Spiele auch auf YouTube Gaming streamen, was der Spiele-Streaming-Plattform helfen könnte, etwas Boden zu gewinnen Amazonas 's Twitch.

Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung

Googles Project Stream eröffnet dem Cloud-Gaming-Markt faszinierende Möglichkeiten, die es Gamern ermöglichen könnten, High-End-Spiele auf Low-End-Hardware zu spielen. Die Technologie bleibt jedoch unvollkommen und selbst etablierte Plattformen wie PS Now leiden unter Latenzproblemen. Darüber hinaus wird 1080p-Gaming High-End-PC-Gamer wahrscheinlich nicht zufriedenstellen, die 4K-Gaming oft als den neuen Goldstandard betrachten.

Für Cloud-Gaming-Anbieter ist es schwierig, den Sweet Spot für Abonnementpreise zu finden, da der Verkauf von Videospielen häufig ist (insbesondere für digitale Downloads) und ein Triple-A-Spiel im Wert von 60 US-Dollar einige Monate lang gespielt werden könnte, was monatliche Abonnements unpraktisch macht. Daher ist Project Stream ein Schritt in die richtige Richtung, aber es wird wahrscheinlich nicht die Nadel für Google oder den aufstrebenden Cloud-Gaming-Markt in absehbarer Zeit bewegen.



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